Ortsteil Rotzingen

Einwohner: 360 (Stand 30.06.2018)

In einer Habsburger Urkunde wird der Ortsteil "Racingen"1266 erstmals genannt. In Rotzingen und im dazugehörigen Ortsteil Burg werden immer wieder die für die Besiedlung des Hotzenwaldes typischen Freibauern erwähnt. Rotzingen und Burg (Reste einer Burg konnten hier bisher nicht nachgewiesen werden) gehörte stets zum Kirchspiel Görwihl und zur hauensteinischen Einung Görwihl. Bis zur Auflösung der Einung 1805 stellten Rotzingen und Burg besonders viele Einungsmeister. Der häufig im Hochrheingebiet auftretende Familienname "Rotzinger" geht auf abgewanderte Personen aus diesem Ort zurück.

Wappen Rotzingen
 

Die von Fridolin Kaiser gestiftete Dorfkapelle, 1885 erbaut und 1962 renoviert, hat den ersten Missionar am Hochrhein, den Hl. Fridolin, zum Patron, während seit alter Zeit die Hl. Agatha als Ortspatronin verehrt wird. Rotzingen war der erste Ort, der sich nach einem Beschluß des dortigen Gemeinderates freiwillig zum 1. Juli 1971 nach Görwihl eingliedern ließ.

Das Wappen zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold eine schwarze Fackel mit roter Flamme; hinten in Grün eine silberne Tanne. Früher führte der Ort ein Siegel mit einer Hauensteiner Tanne. Das Innenministerium Stuttgart verlieh 1958 der damals noch selbständigen Gemeinde Rotzingen ein neues Wappen. Die Fackel erinnert an die Ortspatronin, die Hl. Agatha, die Patronin gegen Feuersgefahr. Aufgrund einer seltsamen Feuererscheinung in alter Zeit wird heute noch der Agatha-Tag (5. Februar) besonders gefeiert.

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