Ortsteil Segeten

Einwohner: 237 (Stand 30.06.2018)

In einer Höhe von 882 m NN auf der Wasserscheide zwischen Murg und Alb gelegen, tritt Segeten erst 1491 als "Segeden" und danach als "Segenthal" auf. Der Ort gehörte einst zur Einung Görwihl, in der Grafschaft Hauenstein. Ein in Stein gehauener Doppeladler an der alten Murgbrücke bei der Hetzlenmühle erinnert an die Zugehörigkeit des Hotzenwaldes zu Vorderösterreich. Einer der Hauptanführer der Salpeterer war der Segeter Johann Wasmer, genannt der Gaudihans. Bevor er seine Strafe—Verbannung nach Ungarn—antreten musste starb er 1747 im Gefängnis in Waldshut.

Wappen Segeten
 

Infolge der wirtschaftlichen Notzeiten wanderten im 19. Jahrhundert über 300 Personen aus dem Dorf aus, vor allem in die USA, darunter Joseph Schäuble (1863 - 1955), der als späterer Benediktinerabt und Klostergründer in St. Benedict/Louisiana lange Jahrzehnte segensreich wirkte. Die Segeter Dorfkapelle wurde im Jahr 1882 erbaut.

Das Dorfwappen zeigt in Blau eine abgeschnittene silberne Tanne. Der Stamm ist von einer silbernen Baumsäge überdeckt. 1491 wird Sutters Säge ausdrücklich erwähnt. Die Säge im Wappen spielt auf den Ortsnamen an. Segeten führt dieses Siegel seit 1897.

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