Ortsteil Rüßwihl

Einwohner: 452 (Stand 30.06.2018)

Seine Entstehung verdankt der Ort der Siedlungstätigkeit der Freibauern von Tiefenstein, die auf der naheliegenden Burg saßen. 1241 wird der Ort erstmals genannt. Außergewöhnlich groß sind, wie im benachbarten Niederwihl, die engen Verflechtungen mit dem Kloster St. Blasien, dem die Grundherrschaft und die niedere Gerichtsbarkeit gehörten. Die Salpetererbewegung des 18. Jahrhunderts fand in Rüßwihl begeisterte Anhänger. Als führender Kopf wurde 1755 Martin Mutter von Rüßwihl nach Ungarn verbannt. 

Wappen Rüßwihl
 

Im 19. Jahrhundert verdienten viele Rüßwihler Baumwollweber in Heimarbeit ihr Brot; das Garn wurde zum großen Teil in Betrieben in Rüßwihl eingefärbt. Das Wappen zeigt in Silber auf grünem Schildfuß eine grüne Tanne mit schwarzem Stamm. Sie erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Hauenstein. Dieses Wappen wurde schon im 19. Jahrhundert in Rüßwihl geführt; es ist unverändert geblieben.

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